Magazin · 5. September 2026 · überarbeitet 9. Oktober 2026
HubSpot oder Twenty CRM: Miete oder Eigentum
HubSpot mieten Sie: Es läuft am ersten Tag, die Daten liegen beim Anbieter, und der Preis wächst mit. Twenty CRM gehört Ihnen: quelloffen, auf Ihrem eigenen Server, ohne Lizenzkosten, dafür mit Aufwand für den Betrieb. Entschieden wird es mit zwei Fragen: Müssen die Daten im Haus bleiben, und wer kümmert sich um den Server?
Warum das kein Funktionsvergleich ist
Beide können, was ein Vertrieb im Mittelstand für Kontakte, Pipeline und Berichte braucht. Der Unterschied liegt woanders: wem das System gehört und wer es am Laufen hält.
HubSpot: Miete
Sie bekommen ein System, das am ersten Tag läuft, und viele Werkzeuge bringen schon eine fertige Verbindung dazu mit. Der Preis wächst, je mehr Kontakte und Nutzer dazukommen. Die Daten liegen bei einem Anbieter, dem Sie vertrauen müssen, und der Weg zurück ist aufwendig. Das ist der Preis für die Bequemlichkeit, und für viele Firmen ist er es wert.
Twenty CRM: Eigentum
Twenty ist quelloffen, läuft auf Ihrer Infrastruktur, und die Sicherungen liegen bei Ihnen. Die Lizenzkosten fallen weg, dafür kommt der Betrieb dazu, und der kostet etwas: Jemand muss den Server aktuell halten, die Sicherung prüfen und die Wiederherstellung mindestens einmal geprobt haben.
Die zwei Fragen, die entscheiden
Müssen die Daten im Haus bleiben? Gemeint ist eine Pflicht: ein Vertrag, eine Auflage Ihrer Branche oder eine Zusage an Kunden, nach der diese Daten Ihre Infrastruktur nicht verlassen dürfen. Gibt es so etwas, ist die Frage beantwortet.
Wer betreibt den Server? Kümmert sich bei Ihnen niemand um Server, und wollen Sie das auch nicht einkaufen, ist die Frage ebenfalls beantwortet, nur in die andere Richtung.
Warum die Entscheidung vor dem ersten Feld fällt
Bei einem Wechsel des CRM werden Datensätze kopiert, das ist der leichte Teil. Schwer ist das Datenmodell, an dem inzwischen Gewohnheiten hängen: Felder, die jemand für etwas anderes benutzt, Automatisierungen, die auf einen bestimmten Wert hören, Berichte, an die sich die Geschäftsführung gewöhnt hat.
Wer erst entscheidet, wenn schon alles eingerichtet ist, zahlt zweimal. Deshalb fällt die Entscheidung bei uns nach der Bestandsaufnahme und vor dem ersten Feld.
Warum wir das offen sagen können
Wir richten beide ein, und an den Lizenzen verdienen wir bei keinem von beiden. An unserer Antwort hängt deshalb kein Verkauf.
Im Audit sagen wir Ihnen, welches wir an Ihrer Stelle nehmen würden und warum. Von den 45 Minuten braucht das etwa fünf. Wie wir CRM-Einführungen aufsetzen, steht bei Sales OS.
Ist Twenty CRM eine Open-Source-Alternative zu HubSpot?
Ja. Twenty ist quelloffen und lässt sich auf eigenen Servern betreiben. Es deckt ab, was ein Vertrieb im Mittelstand für Kontakte, Pipeline und Berichte braucht. Was fehlt, ist die große Auswahl fertiger Verbindungen zu anderen Werkzeugen.
Ist ein selbst gehostetes CRM kostenlos?
Die Lizenz ja, der Betrieb nicht. Server, Updates, Sicherungen und eine geprobte Wiederherstellung kosten Zeit oder Geld.
Wann lohnt sich ein Wechsel von HubSpot zu Twenty?
Wenn Daten nachweislich im Haus bleiben müssen und jemand den Betrieb übernimmt. Fehlt eins von beidem, bleiben Sie besser bei HubSpot.